07.10.2007

Wulff nennt Helmut Kohl "knuddelig"


Wulff nennt Helmut Kohl „knuddelig“

Dass er auch nach inzwischen mehr als vier Jahren im Amt immer noch Deutschlands derzeit jüngster Ministerpräsident ist, hat Christian Wulff in seiner neuen Biografie gleich zweimal zu Protokoll gegeben - damit es niemand überliest. Die mühsam kaschierte Botschaft: Ich kann warten. Und so oft Hugo Müller-Vogg (…) im Buch "Besser die Wahrheit" auch nachfragt, Wulff schafft das Kunststück, von einer möglichen Kanzlerkandidatur demutsvoll zurückzuschrecken und sich dennoch alle Wege nach Berlin weit offen zu halten.

HAMBURGER ABENDBLATT, 5. 10. 2007
Zum kompletten Artikel auf Abendblatt.de


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Wulffs letzte Geheimnisse

Man kann ja manches über Christian Wulff sagen. Was man nicht sagen kann, ist, dass er „cool“ ist. Schon gar nicht, wenn man das Buch gelesen hat, in dem der niedersächsische Ministerpräsident im Gespräch mit dem Journalisten Hugo Müller-Vogg Auskunft über sein Leben gibt.

Er sei perfektionistisch und pflichtbewusst, ein Workaholic, erzählt Wulff. Genuss sei ihm fremd. Alkohol und Zigaretten mag er nicht. „Wenn ich mein Pensum erfüllt habe, dann bin ich gern zu Hause, sitze ich noch am Schreibtisch, gucke ich ein bisschen fern oder trinke noch ein Glas Saft.“

Saft am Abend ist nicht cool, zumindest nicht auf den ersten Blick. Und doch schreibt Manfred Bissinger, Publizist und enger Freund von Wulffs-Langzeit-Gegner Gerhard Schröder, im Vorwort, Wulff sei „einfach cooler als Roland Koch“. Aber wer weiß schon, was Koch abends trinkt.

DIE WELT, 5.10.2007
Zum kompletten Artikel auf Welt.de



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Für Schwiegermütter: Christian Wulff "Besser die Wahrheit"


Der laut Verlag "mitfühlende Konservative" bedient das Genre der Gesprächsbiografie. Stund' um Stund' hat er mit dem Journalisten Hugo Müller-Vogg geredet und wie weiland Goethes treuer Eckermann hat auch Müller-Vogg alles aufgeschrieben. Das Ergebnis ist ein ganz neuer Wulff, der in wohl gesetzten Worten über seine gescheiterte Ehe spricht. "Das Auseinanderleben und das Beginnen einer neuen Beziehung waren bei mir nicht parallel gewesen." Auch andere stilistische Höhenflüge fesseln den Leser: "Manchmal habe ich gedacht, der eine navigiert im Indischen Ozean, der andere im Atlantischen. Das ist tragisch" Die Geschichte von Christian Wulff und seiner tragisch endenden Ehe hat das Zeug zum Bestseller.

FTD, 4.10.2007


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Bundeskanzler? Ich möcht’s nicht machen

Hugo Müller-Vogg will’s wissen. „Heißt das, Sie würden sich das Amt des Bundeskanzlers gar nicht zutrauen?“, fragt der Publizist insistierend. Doch die Antwort fällt schwammig aus. „Ich möchts nicht machen, gibt Christian Wulff zurück – und lässt wohlweislich offen, ob er sich zum höchsten Regierungsamt in Deutschland befähigt fühlt oder nicht.

Neue Osnabrücker Zeitung, 4.10.2007


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In insgesamt mehr als 20-stündigen (nicht unkritischen) Interviews entsteht so ein umfassendes Bild von Wulff, das manches abrundet, was auch schon früher über den nicht mehr ganz so jungen Mann aus Osnabrück geschrieben wurde.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE, 4. 10. 2007


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Wulffs Warme Worte

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) gelernt und gute Seiten an seinem früheren Rivalen ausgemacht. Zu Erinnerung: Zwei Mal hatte Wulff die Landtagswahl in Niedersachsen gegen Schröder verloren. Er habe "manches" bei Schröder beobachten können, was erfolgreiche Politik möglich mache, sagte Wulff in Hannover bei der Vorstellung eines neuen Buches über ihn - es trägt den Titel "Besser die Wahrheit".

Es gebe an Schröder auch "positive Seiten des Umgänglichen und des Kommunikativen, die ich durchaus zu schätzen gelernt habe und an denen ich mich auch lange Zeit abgearbeitet habe".
RWE-Chef und Schröder-Freund Jürgen Großmann, der bei der Buchvorstellung die Laudatio hielt, bezeichnete Schröder als "Lehrmeister wider Willen" für Wulff, was Medienauftritte angeht.

Der Gesprächsband ist aus langen Interviews des Publizisten Hugo Müller-Vogg mit dem 48 Jahre alten Regierungschef Wulff entstanden. Er spricht darin über seine politischen Vorstellungen, aber auch über Privates wie die Trennung von seiner Frau Christiane. Wulff lebt seit 2006 mit seiner Freundin Bettina Körner zusammen.

In dem Buch erfährt der Leser aber auch persönliche Details. Wulff hatte etwa als 17-Jähriger nicht die damals gängigen Bravo-Poster von Leinwand-Diven in seinem Zimmer in Osnabrück aufgehängt, sondern ein Poster des damaligen Kanzlerkandidaten Helmut Kohl.

In einer Einleitung zum Buch stellt der Geschäftsführer des Verlages Hoffmann und Campe, Manfred Bissinger, Wulff und den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch als denkbare Kanzlerkandidaten heraus, wenn "eines fernen Tages" die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Disposition stehen sollte.

Über den Niedersachsen schreibt Bissinger, auch ein Schröder-Freund: "Er ist stetiger und sanfter, einfach cooler als Roland Koch." Beide Regierungschefs wollen bei den Landtagswahlen am 27. Januar 2008 wiedergewählt werden. Wulff sagte am Donnerstag erneut, er sehe seine Aufgabe in Niedersachsen.

Als Kanzler sei ein „unbedingtes Bewusstsein“ für Macht unerlässlich. „Man gibt sich und sein Leben ein Stück weit auf im Amt des Bundeskanzlers. Das muss man dann wirklich ganz mit Haut und Haaren wollen“, meinte Wulff.

Deutsche Presse-Agentur (dpa), 3.10.2007

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Die Offenbarung der Unions-Sünder

Nach den Betroffenheits-, Seitensprung- und Ehebruch-Bekenntnissen von CSU-Vize Horst Seehofer, Berlins CDU-Spitzenmann Friedbert Pflüger und CSU-Generalsekretär Markus Söder hat sich nun auch der niedersächsische CDU-Ministerpräsident Christian Wulff, 48, zu Wort gemeldet.
Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse präsentiert er unter dem programmatischen Titel "Besser die Wahrheit" eine "Gesprächsbiographie" (Co-Autor: Hugo Müller-Vogg), in der es vor 68er-mäßigen Selbstoffenbarungen nur so wimmelt: "Bei uns haben sich auch die Lebenswelten sehr verändert", sagt er, und man möchte unwillkürlich ergänzen: "wenigstens ein Stück weit".

SPIEGEL-ONLINE, 2.10.2007
Zum kompletten Artikel auf spiegel.de


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Kommentare

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